Projekt 52 - Woche 16
20. April 2008 von eb
“Was versteht man nun unter geheimen Orten? Eigentlich ganz klar. In der Ausbildung zur Erzieherin haben wir oft über geheime Orte von Kindern gesprochen, wo sie heute sind, wo wir uns damals gerne aufgehalten haben. Im Prinzip geht es also darum entweder nochmal in die eigene Kindheit oder in die Erinnerung der eigenen Kinder einzutauchen und herauszufinden, wo man sich früher gerne herumgetrieben hat, wovon Eltern nicht unbedingt wussten. Orte, die einen gewissen Reiz auf einen ausübten, die vielleicht etwas von einer geheimnisvollen Höhle oder etwas märchenhaftes hatten. Dieses Mal bin ich vor allem wieder auf die Geschichten dazu gespannt.”
Geheime Orte der Kindheit. Ein schwieriges Thema, denn ich hatte keinen richtig geheimen Ort. Gerne hielt ich mich im großen Gravensteiner-Apfelbaum im Garten meiner Großeltern auf. Die Großeltern haben es nicht gerne gesehen, aber dieser Baum mit seinen dicken Ästen war einfach geschaffen um darin herum zu klettern und es sich in einer Astgabel gemütlich zu machen. Somit ist es für mich doch so etwas wie ein geheimer Ort, denn es war schön immer wieder einmal einige Zeit unentdeckt in der Krone dieses Baumes (der übrigens trotz seiner Größe nie wirklich viele Früchte trug) zu verbringen.

Den Apfelbaum gibt es nicht mehr. Stellvertretend dafür gibt es ein Bild von einem Kirschenbaum in dem ich einmal pro Jahr herumklettere - nämlich zur Erntezeit.

Ein wunderschönes Foto!
Wünsche dir einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße, Anke